Liebe Hündeler!
Nationales Hundehalterbrevet, kurz NHB, ist wohl vielen bekannt oder zumindest ein Begriff.
Nationales Hundehalterbrevet
Wie es der Ausdruck schon sagt, das Hundehalterbrevet ist schweizweit anerkannt (national). Einige Kantone haben das NHB sogar als obligatorischen Kurs eingeführt (z.B. Kanton Luzern).
Leider hinkt der Kanton Zürich da hinterher. Das Veterinäramt (VETA) ist der Meinung, dass ein eigener Kurs viel besser ist und „tüftelt“ nun seit Jahren an einem Praxiskurs rum. Dass wir Hundetrainer, die eine Bewilligung vom VETA haben, eine Theorie- und eine Praxisausbildung bzw. -prüfung ablegen müssen, damit die Bewilligung ausgestellt oder erneuert wird, finde ich gut. Dass wir bis heute, also bis zum Erscheinen dieses Beitrages nicht wissen, wie sich der Praxisteil darstellt, ist für mich ein Skandal!
Mit dem NHB haben wir eine gute und solide praxisorientierte Ausbildung für Mensch und Hund, die freiwillig gemacht werden kann.
Für das Brevet (Ausweis) gibt es mindestens eine Praxisprüfung. Die Theorie wird während den Lektionen oder speziell in vier Unterrichtsstunden vermittelt werden.
Dabei kann aber auch eine Prüfung abgelegt werden. Diese reine Theorieprüfung aber führt nicht zur Ausstellung des NHB-Ausweises. Es gibt Kantone, die diese Theorieprüfung verlangen für das Obligatorium.
Voraussetzung Praxis-Prüfung – Kurzversion
Der Hund muss bei der Prüfung mindestens 12 Monate alt sein.
Folgende Inhalte werden geprüft: Sozialkompetenz, Gehorsam und Handling und der Gesamteindruck des Teams wird angeschaut.
Sozialkompetenz
Der Hund verhält sich im Alltag in der Gesellschaft kontrolliert (Begegnungen mit Joggern, Radfahrern, Kinderwagen usw.)
Gehorsam und Handling
Der Hund ist leinenführig, kann „Sitz“ und „Platz“ halten und kann unter Ablenkung gut abgerufen werden. Es ist ein sicheres Anbringen eines Maulkorbs beim Hund möglich.
Gesamteindruck Team
Es wird das Team angeschaut und beurteilt. Die Körpersprache des Menschen und des Hundes werden beurteilt. Die Bindung, das Vertrauen wird eingeschätzt.
Wo?
Die Ausbildung kann in einer Hundeschule gemacht werden. Der Hundetrainer ist „Fachperson NHB“ und hat dazu eine Ausbildung gemacht und eine Prüfung abgelegt.
Neu ist nun, dass diese Ausbildung auch in der Hundeschule Sitz-Platz-Wuff absolviert werden kann, NHB, da ich die Prüfung zur Fachperson NHB bestanden habe 😊
Das Hundeteam kann dabei am Schluss eine Prüfung ablegen. Dabei sind die Fachperson NHB und ein Verbandsexperte.
Wir sehen also, das ist mehr als seriös, gut aufgebaut und vor allem eine sehr gute Grundlage.