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Sicherheit

Liebe Hündeler!

Sicherheit Vertrauen – Bindung

Das ist unsere Grundhaltung in der Hundeschule – nach diesem Grundsatz arbeiten wir. Aber was bedeutet das wirklich, der Begriff Sicherheit?

Wir wissen, dass Worte immer für alle eine Bedeutung haben und viele Bedeutungen sich doch voneinander unterscheiden. Seit ich mit Diara, meine erste Hündin, hatte und heute mit Nala ist meine Grundhaltung immer „Sicherheit gibt Vertrauen und führt zu einer wunderbaren Bindung“.
Was aber haben diese Wort für eine Bedeutung für mich? Wie lebe ich diese Haltung. Das will ich Euch erklären. Beginnen werde ich mit der Sicherheit.

Sicherheit

Dieses Wort hat zwei Beutungen in subjektiver und objektiver Hinsicht. Genau da verbirgt sich bereits eine gewisse Gefahr. Was für mich subjektiv Sicherheit bedeutet, muss für meinen Hund objektiv keine Sicherheit sein. Daher ist es mir wichtig zu erklären, wie ich diese Wort verstehe und umsetze.

Ich nehme folgendes Beispiel:
Wenn ich irgendwo zur Türe raus gehe, dann gehe ich vor. Das hat nichts mit „Chef“ zu tun, sondern mit Sicherheit. Ich bin der Meinung, dass alles, was vor mir ist, ich zu klären habe. Ich habe zu schauen, dass nichts passiert. Das ist rein subjektiv. Objektiv bin ich dafür verantwortlich, dass niemand meine Nala oder mich anrempelt, anspringt oder überfährt. Das bedeutet Sicherheit für mich – denn Nala wird nichts passieren.

Was lernt der Hund?

Nala hat gelernt, dass ihr Kahu darauf achtet, dass alles vorne sicher ist. Sie weiss, dass wenn sie neben oder hinter mir ist, ich alles kläre, was ich ja auch schon tun musste. Somit ist Nala sicher und muss weder Führung übernehmen, noch muss sie entscheiden, was wie zu lösen ist.
Sie kann Verantwortung abgeben, weder muss sie mich bewachen, noch Situationen klären. Dafür bin ich zuständig.
Dazu hat Nala das „hinten“ bei mir gelernt oder das „rechts“ oder „links“.

Was aber, wenn Nala nun im Spiel ist und ein Hund sie angeht? Ja, Nala wird sich wehren und sie wird die Situation zu klären versuchen, und zwar sozial. Sie weiss von mir, wie weit sie gehen darf (Luftschnapper). Funktioniert das nicht, kommt Nala zu mir und stellt sich neben mich oder hinter mich. Das wiederum bedeutet ganz klar, dass sie abgibt und ich die Sache zu klären habe, was ich mache.

Das ist die Sicherheit, die ich mit meiner Nala verstehe und lebe. Das wiederum führt zum Vertrauen von Nala in mich und stärkt mein Vertrauen in Nala. Ich weiss nämlich, wie sie sich in der Situation verhält.

Was lernt der Hündeler – unser Kunde?

Wenn unser Kunde, der Hündeler, sicher sein kann, dass wir unseren Grundsatz leben, dann weiss er auch, dass wir auf das „Mensch-Hunde-Team“ achten. Wir werden immer schauen, dass das Team sicher ist oder eingreifen. Wir beobachten und erklären die Situationen. Der Hündeler wird sicherer im Zusammenleben mit seinem Hund und wird die Erfahrung machen, das Vertrauen von seinem Hund zu bekommen und selber Vertrauen in seinen Vierbeiner bekommen und dieses festigen.

Dazu mehr im nächsten Beitrag.

Liebe Grüsse
Vita